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Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)

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Wassertiefe ab 10 cm
Wuchshöhe 1 cm
Wuchsform auf dem Wasser
Winterhart ja
Licht sonnig - halbschattig
Blütenfarbe weiß
Blütezeit Juni - August
Lieferung lose Pflanze
Anmerkung Teiche und Kübel

 

  • weitere Informationen unten auf der Seite
    - aus biologischem Anbau (Bioland), Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

  • TT002_066
Froschbiss  Hydrocharis morsus-ranae Eine dankbare einheimische Schwimmpflanze für... mehr

Froschbiss  Hydrocharis morsus-ranae

Eine dankbare einheimische Schwimmpflanze für Teiche und Kübel.

Froschbiss am Teich
Eine sehr schöne einheimische Schwimmpflanze mit zarter weißer Blüte. Diese kann bis zu 3 cm Durchmesser aufweisen, ist langstielig und steht bis zu 7 cm über dem Wasser. Der Froschbiss bevorzugt stehende und langsam fließende Gewässer, wie Gräben, Kanäle, alte Flussarme, Teiche und Tümpel. Bezüglich der Wasserqualität ist er etwas anspruchsvoll: nährstoffreiches, sauberes Wasser, welches nicht zu kalkhaltig sein darf, sollte es schon sein. Eine interessante schöne Pflanze für Gartenteiche, große Teiche aber auch kleine Kübel und Miniwassergärten. Windgeschützte und warme Gewässer und Buchten werden bevorzugt. Allerdings verträgt es diese Schwimmpflanze nicht, wenn der Standort austrocknet.

Im flachen Wasser wurzelt Hydrocharis morsus-ranae locker am Boden fest. Unter günstigen Bedingungen kann diese Schwimmpflanze eine geschlossene Schwimmblattdecke bilden. In solchen Bereichen können Algen aufgrund von Lichtmangel nicht mehr wachsen und sterben ab. Die Nährstoffaufnahme und -reduktion durch die wenigen langen dünnen Wurzeln vom Froschbiss ist nicht so effektiv wie z.B. bei einer Wasserhyazinthe. Das Blätterwirrwar unter der Wasseroberfläche nutzen Jungfische und Kleinstlebewesen auch gerne als Versteck.

Vergesellschaftung am Teich
Häufig sind  andere Schwimmblattpflanzen wie Wasserlinsen (Lemna), die Seekanne oder Krebsschere Nachbarn vom Froschbiss. Lockere Röhrichte - auch im Uferbereich größerer Seen - können ebenfalls besiedelt werden. Die Kombination mit Seerosen ist ebenfalls möglich.

Vermehrung
Der Froschbiss bildet im Sommer Ausläufer mit Jungpflanzen. Im Herbst bildet sich die Pflanze zurück. Es entwickeln sich kleine, grüne und feste Winterknospen. Diese entstehen in den Blattachseln und sind umschlossene Triebe (Hibernakel). Damit überdauert die einstige Schwimmpflanze am Teichboden. Ende April, Anfang Mai entstehen daraus dann wieder neue Pflänzchen, die zur Oberfläche aufsteigen.

Vorkommen
Hydrocharis morsus-ranae kommt in Europa, Sibirien und dem nördlichen Afrika vor. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt dabei eher im Tiefland.

Pflanzen Beschreibung
An der Wasseroberfläche frei schwimmende Pflanze mit lang gestilten rundlich - herzförmigen Blättern mit bis zu 6 cm Durchmesser. Die Blütenstände des Froschlöffels stehen über der Wasseroberfläche - die männlichen sind 2 - 6 cm lang, die weiblichen kurz und sitzend. Die Blüten werden durch Insekten bestäubt, wobei die im Sommer gebildeten Ausläufer (Adventivpflanzen) für die Ausbreitung im Teich wesentlicher sind.

Besonderheiten
Gelegentlich werden die Blätter des Froschbisses vom seltenen Schilfkäfer (Donacia malinowskyi) angefressen.

Systematik
Diese Schwimmpflanze zählt zu der Familie der Froschbissgewächse, zu der u.a. auch die Krebsschere, Wasserpest und Wasserschraube gehören.